Coronavirus - Informationen

Nachdem es aufgrund der aktuellen Infektionszahlen mit dem „Coronavirus“ (2019-nCoV) erneut zu starken Einschränkungen im öffentlichen Leben kommen muss, werden die Wirtschaftsförderungen aus Stadt und Landkreis Bayreuth den Informationsservice aus dem Monaten März und April wiederaufnehmen und Unternehmen der Region auf dieser Seite sowie auf den Informationsseiten der Stadt auf dem Laufenden halten.

+++ Aktuelles +++

+++Die Gültigkeit der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird verlängert +++ Weitere Öffnungsschritte werden bis zum 26.04.2021 ausgesetzt +++

Die ab dem 12.04. geplanten inzidenzwertabhängigen Öffnungsschritte für den Einzelhandel sowie die weiteren Öffnungsschritte in Regionen mit einer Inzidenz von bis zu 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden bis zum 26.04. ausgesetzt. Das Gleiche gilt für die Modellprojekte in Theater-, Konzert- oder Opernhäuser bei einer Inzidenz über 100, ebenso für die Modell-Projekte in Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 zur Untersuchung einzelner Öffnungsschritte in Bereichen des öffentlichen Lebens unter Nutzung insbesondere eines konsequenten Testregimes.

Einen Bericht aus der Kabinettssitzung vom 07.04.2021 finden Sie hier: https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-7-april-2021/?seite=2453 

Am 5. März 2021 ist die Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) in Kraft getreten. Mit ihr gelten ab Montag 8. März in Bayern für alle Landkreise und kreisfreien Städte inzidenzabhängige Regelungen. Diese legen fest, ob und welche Art von Öffnung in den jeweiligen Regionen möglich ist.

Lockdown-Reglungen für Einzelhandel und Dienstleistungsbranche  & Informationen über Versorgungsangebote in der Region

Die Anfang März festgesetzten inzidenzwertabhängigen Öffnungsschritte werden bis zum 26.04.2021 ausgesetzt. Danach darf der Einzelhandel in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 unter Beachtung der allgemeinen Auflagen öffnen. Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100  gilt „Click & Meet“, zwischen 100 und 200 ist Click & Meet“ bei Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Tests möglich. Bei Inzidenz über 200 ist nur die Abholung vorbestellter Waren (Click & Collect), auch ohne Tests erlaubt.

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, Buchhandlungen und Schuhgeschäfte werden künftig wieder wie „sonstige Geschäfte des Einzelhandels“ behandelt. Eine Öffnung ist also nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten.

Festgelegt wurden die geänderte Schwellenwerte für Geschäftsöffnungen  in § 12 Satz 7 der 12.Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, siehe https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-224/.

Alle Informationen zu den Lockdown-Reglungen entnehmen Sie den verschiedenen Beschlüssen der Bundesregierung und des Bayerischen Kabinetts. Einen Überblick gibt die ständig angepasste FAQ-Liste/Positivliste  (Stand 11.03.2021) des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Bei einem Inzidenzwert von unter 50 bzw. zwischen 50 und 100  ist für Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe § 12 ausschlaggebend.  Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten  der § 23 und für die Sportausübung § 10.

Siehe hierzu auch die Zusammenfassung auf den Seiten der IHK Oberfranken: https://www.bayreuth.ihk.de/hauptnavigation/service/corona/regelungen-lockdown-4928480 

Regelungen Gastronomie / Beherbergung & Angebote in der Region Bayreuth

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause auch bei dem Betrieb von Kantinen. Kein Verzehr vor Ort. Beherbergungsbetriebe dürfen nur noch geschäftliche Reisende aufnehmen. Touristische Übernachtungsangebote sind untersagt.

Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt.
Eine Liste zu Angeboten in der Region Bayreuth finden Sie hier. Weitere Angebote können jederzeit per E-Mail an jana-lisa.moench@lra-bt.bayern.de (für den Landkreis) oder wirtschaftsfoerderung@stadt.bayreuth.de (für die Stadt) gemeldet werden.

Informationen über Unterkunftsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Bayreuth für Pendler, Geschäftsreisenden bzw. Monteuren finden Sie hier.

Ferner werden in der Region Home-Office-Arbeitsplätze in Hotelräumen als Alternative angeboten. Die ideale Ausweichmöglichkeit, wenn ein konzentriertes Arbeiten zu Hause nicht möglich ist oder Büroräumen zu eng sind, um die nötigen Sicherheitsabstände zu wahren, zu finden unter www.homeoffice-im-hotel.de.

Regelung Einzelhandel

Der Einzelhandel wurde ab dem 16.12.2020 geschlossen, mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, der Apotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und des Großhandels.

Regelungen Personenbezogene Dienstleistungen

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/ Fußpflege, bleiben weiter möglich.

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COVID-19-Testungen - Handreichungen für Unternehmen in Stadt und Landkreis Bayreuth

Handreichung für Unternehmen in Stadt und Landkreis Bayreuth

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt viele Arbeitgeber*innen in Stadt und Landkreis Bayreuth vor große Herausforderungen. Einer der vielen Herausforderungen ist es, Infektionen frühzeitig zu erkennen und so die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Um die Unternehmer*in bestmöglich zu unterstützen, bieten Stadt und Landkreis Bayreuth gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Bayreuth, der IHK für Oberfranken Bayreuth und der HWK für Oberfranken eine Handreichung für den Umgang mit den COVID-19-Testungen an.

Die richtige Wahl der unterschiedlichen Test-Verfahren, die Beschaffung und der Umgang mit den Testungen können die Infektionsketten in den Betrieb unterbrechen und den laufenden Betrieb sichern. Sollte man sich für den Einsatz des PoC-Antigenschnelltests im eigenen Unternehmen entscheiden, setzt dieses Vorgehen medizinisch geschultes Personal voraus. Bei Bedarf an PoC-Antigenschnelltest-Schulungen, können sich die Unternehmer*innen gerne an die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis wenden.

Des Weiteren bieten Stadt und Landkreis Bayreuth eine Übersicht an, welche Unternehmen Selbst und PoC-Schnelltests nutzen. So besteht die Möglichkeit, dass man sich mit anderen Unternehmen bei einer Bestellung zusammenschließen und somit bessere Konditionen erzielen kann.

Ihren kostenlosen Eintrag können Sie unter https://bit.ly/39q98bV vornehmen.

COVID-19 Handreichung für Unternehmen

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Einreise aus Tschechien

Tschechien ist Virusvariantengebiet: Was bedeutet dies für Grenzgänger nach Oberfranken?

Von den aufgrund der Einstufung von Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet ab 14.02.2021 geltenden Einreisebeschränkungen können nach einer Mitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) nur in sehr begrenztem Umfang Ausnahmen für Grenzgänger zugelassen werden. Hierbei kann es sich nur um "tatsächlich systemrelevante Betriebe und der dort tatsächlich relevanten Beschäftigten (Bezeichnung der dort konkret ausgeübten Tätigkeiten)" handeln.
Eine Einschätzung, welche Betriebe danach als systemrelevant einzustufen sind und vom BMI als solche anerkannt werden, ergibt sich zunächst aus Nummer 2 der Mitteilung der EU-Kommission vom 30.03.2020. Die konkrete Einstufung soll am 15./16.02.2021 vorgenommen werden.

Wer definiert die systemrelevanten Betriebe und tatsächlich relevanten Tätigkeiten?

Hierzu haben die Landratsämter (und kreisfreien Städte) eine Liste der betroffenen, systemrelevanten Betriebe und der dort ausgeübten, tatsächlich relevanten Tätigkeiten zu erstellen und Bescheinigungen auszustellen:
Ab dem 17.02.2021 (Mittwoch) um 00:00 Uhr werden die Kontrollbehörden nur noch Grenzgängern den Grenzübertritt erlauben, die über den Nachweis des vorgeschriebenen negativen Coronatests und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen. Diese Bescheinigung darf dabei nur Personen ausgestellt werden, die systemrelevante Tätigkeiten in einem in der Liste genannten, systemrelevanten Betrieb ausüben.
Betriebe, die sich den im Anhang unter Nummer 2 genannten systemrelevanten Branchen zuordnen würden, sollten sich zeitnah an das für Sie zuständige Landratsamt wenden. Dabei können bereits auch die Daten der jeweiligen tschechischen Mitarbeiter angegeben werden, die eine systemrelevante Tätigkeit im Betrieb ausüben. Welche konkreten Angaben notwendig sind, wird den Informationen der Landratsämter zu entnehmen sein.

Antragstellung "Systemrelevanter Betrieb"

Wer stellt die Bescheinigungen aus?

Die Landratsämter bzw. kreisfreien Städte stellen die Bescheinigung aus. Durch das Landratsamt Bayreuth werden die Bescheinigungen aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit entweder per Fax oder per Mail an die Betriebe übermittelt. Die Firmen reichen die Bescheinigungen im Nachgang an die betroffenen Mitarbeiter weiter.

Kann es aufgrund der Kurzfristigkeit, mit der das Verfahren vom Innenministerium festgelegt wurde, zu Verzögerungen kommen?

Selbstverständlich muss am Landratsamt Bayreuth zunächst eine Prüfung vorgenommen werden, welcher Tätigkeit der Gewerbebetrieb und der betroffene Mitarbeiter nachgehen und ob hierfür eine Bescheinigung über die Systemrelevanz ausgestellt werden kann. Es muss daher selbstverständlich immer mit einer kurzen „Verzögerung“ gerechnet werden. Nachdem die Bescheinigungen jedoch per Mail bzw. per Fax versandt werden, dürfte die Bearbeitung innerhalb eines Werktages im Regelfall möglich sein. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Regelung bitten wir die betroffenen Betriebe darum, sich möglichst schnell mit dem Landratsamt Bayreuth in Verbindung zu setzen (beispielsweise unter der Corona-Hotline 0921 728 700), so dass die Bescheinigungen nach Möglichkeit rechtzeitig ausgestellt werden können.

Kurzarbeitergeld für Grenzgänger bei Grenzschließung

Gibt es Kurzarbeitergeld für Grenzgänger, deren Arbeit nicht als "systemrelevant" gilt?
Eine wichtige Forderung der IHK für Oberfranken Bayreuth wurde erfüllt: Grenzpendler, die wegen der Grenzschließung nicht zur Arbeit nach Bayern kommen können, erhalten Kurzarbeitergeld.

Voraussetzungen:

  • Die Grenzschließung ist der Grund, weshalb die Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen können,
  • es dürfen keine anderweitigen Entschädigungen in Anspruch genommen werden, auch nicht von tschechischer Seite.


In diesem Zusammenhang bereits abgelehnte Bescheide werden neu bearbeitet.

Damit gelten in Bayern die gleichen Regeln wie in Sachsen. Weitere Informationen folgen.

Textquelle: IHK für Oberfranken Bayreuth

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Laufend aktuelle Informationen:

Da die geltenden Maßnahmen zur Überwindung der Pandemie eine große wirtschaftliche Herausforderung für viele Unternehmen und Selbständige darstellen, haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder bereits im Frühjahr 2020 auf außerordentliche Wirtschaftshilfen geeinigt, die allen zu Gute kommen sollen, die vom Shutdown betroffen sind. Die Hilfen wurden mehrfach angepasst.
Eine aktuelle Gesamtübersicht der finanziellen Zuschussprogrammen von Bund und Ländern kann bei der IHK München und Oberbayern heruntergeladen werden (rechte Spalte unter „Downloads zu den finanziellen Unterstützungen“).

Informationen Überbrückungshilfe II und III

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020, Anträge können bis zum 31.03.2021 gestellt werden. Das Programm wird als Überbrückungshilfe III bis zum 30.06.2021 verlängert.

Die Überbrückungshilfe steht inzwischen nicht nur für kleine und mittelständische Unternehmen offen, sondern für Unternehmen aller Größen, die durch die Coronapandemie Umsatzeinbrüche erlitten haben. Es handelt sich um ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten.

Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben oder
  • im Dezember 2020 gemäß der Lockdown-Verordnungen direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffen sind und einen Umsatzrückgang von mind. 30 % aufweisen.


Die Antragstellung erfolgt digital und zweistufig unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html
Die Anträge müssen in der Regel über einen „prüfenden Dritten“ gestellt werden. Die Bundessteuerberaterkammer beantwortet umfassend Fragen zu den Überbrückungshilfen II unter FAQ.
Für die bayerischen Unternehmer wurde die Hotline 089 5116-1111 für die Überbrückungshilfe bei der IHK München Oberbayern und einen Vorab-Check eingerichtet.

November- und Dezemberhilfe

Ende Oktober wurde eine außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) für die Unternehmen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt ist, beschlossen. Diese wurden inzwischen mehrfach angepasst und ausgedehnt.

Es erfolgt eine Erstattung bis zu 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes des Vorjahresmonats (November 2019). Bei Neugründungen nach November 2019 liegen die Umsätze von Oktober 2020 den Berechnungen zu Grunde.
Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe werden vom Erstattungsbetrag abgezogen. Mögliche spätere Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den Zeitraum werden angerechnet.

Die Beantragung der Novemberhilfe wie auch der Dezemberhilfe als Zuschuss in Höhe von bis zu 75 % des Vergleichsumsatzes 2019 ist bis einschließlich 30.04.2021 online auf der Anmeldeplattform des BMWi möglich.

Hinweise zum Ausfüllen der Anträge und eine Schritt-für Schritt Anleitung gibt es auf der Seite FAQ des BMWi und Hinweise zum Verfahren bzw. der Auszahlung unter dem Stichwort Abschlagzahlung.

Soloselbständige können die Hilfe direkt beantragen, Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat. Alle anderen Unternehmen müssen den Antrag mit einem so genannten „prüfenden Dritten“ vornehmen (z.B. Steuerberater*in).

Hilfe für Solo-Selbstständige, Freiberufliche ohne Betriebsstätte sowie Kultur- und Kreativschaffende

Zum Überbrückungsgeld III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Solo-Selbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstler*innen und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Im Zuge der Anpassung Überbrückungshilfe III (19.01.2021) wird auch Neustarthilfe nachgebessert. Die Eckpunkte Neustarthilfe für Januar 2021 bis Juni 2021 sind:

  • Antragsberechtig sind Solo-Selbständigen, die im Jahr 2019 mindestens 51 % ihres Einkommens aus selbständiger Tätigkeit erwirtschaftet haben sowie unständig Beschäftigte (z.B. Schauspieler*innen), die Einkommen aus selbständiger Tätigkeit und unständiger Beschäftigung beziehen. Einkünfte aus unständiger Beschäftigung werden Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit gleichgestellt.
  • Solo-Selbständige können statt Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale ansetzen.
  • Die volle Betriebskostenpauschale erhalten diejenigen, deren Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Januar 2019 bis Juni 2019 um 60 % oder mehr zurückgegangen ist.
  • Bei der einmaligen Betriebskostenpauschale, also keiner Einzelerstattung von Betriebskosten, liegt der Referenzumsatz bei 50 % des Gesamtumsatzes des Jahres 2019. Die maximale Höhe beträgt 7.500 Euro.
  • Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein höherer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden.
  • Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zusätzlich beantragt werden


Ab Februar 2021 gibt es ein weiteres Modul bei der Überbrückungshilfe III, so dass auch die „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ Hilfen von bis zu 7.500 € für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen können (s. Pressemitteilung).

 

Freiberufler*innen und soloselbständige Künstler*innen können weiterhin das Sozialschutz-Paket über die Jobcenter beantragen. Es umfasst die Leistungen der Grundsicherung sowie die komplette Erstattung der Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten) für mindestens 6 Monate. Es gelten dafür deutlich vereinfachte Regelungen im Vergleich zur regulären Grundsicherung, z.B. eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen.
Informationen bei der Arbeitsagentur unter: Leistungen der Grundsicherung und Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung

Freischaffende Künstler*innen sowie Angehörige kulturnaher Berufe in Bayern können außerdem seit 18. Dezember 2020 das Soloselbstständigenprogramm beantragen. Antragsberechtigt sind Personen mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben.
Als Finanzhilfen werden ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe des Umsatzrückgangs im Antragszeitraum, höchstens jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat, sowie ggf. der Ersatz der nachgewiesenen Kosten für die Mithilfe eines „Prüfenden Dritten“ im Rahmen der Antragstellung gewährt.
Weitere Informationen auf der Seite https://wk.bayern.de/solo des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Antragsstellung ist über bayerninnovativ möglich.

Eine Zusammenstellung dieser und weitere Hilfen und Programmen gibt es hier: https://www.kulturrat.de/corona-pandemie/bayern-2/ 

sowie

 https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/corona-hilfe-kultur-bayern-kuenstler-musiker-geld-unterstuetzung-100.html (insb. für Musiker*innen).

BayernFonds für KMU / Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Gesetz über einen „Bayern Fonds“ erlassen und eine „Bayerische Finanzagentur“ für dessen Verwaltung gegründet, um besonders den bayerischen Mittelstand und Start-ups bei der Überwindung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen.
Der Fonds richtet sich an Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.

Antragsberichtigte Unternehmen/Start-ups:

  • Sitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Bayern
  • Mehr als 10 Mio. Euro Bilanzsumme
  • Mehr als 10 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • Mindestens 50 Arbeitnehmende
  • Sie dürfen nicht zum 31.12.2019 unter die EU-Definition eines „Unternehmens in Schwierigkeiten“ fallen
  • Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen
  • Start-up (Gründung nach dem 1. Januar 2017) mit einem Unternehmenswert von mindestens 5 Millionen Euro und mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern

Die Stabilisierungsleistungen des BayernFonds beinhalten Übernahme von befristeten Garantien bis zu 26 Mio. Euro und Rekapitalisierungsmaßnahmen bis zu 20 Mio. Euro.
Der Antrag muss schriftlich mit einem Antragsformular beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Entscheidung fällen das Bayerische Wirtschafts-, das Bayerische Finanzministerium sowie die Kontrollkommission.
Das Antragsformular finden Sie hier.

Weitere Infos finden Sie bei der Finanzagentur Bayern.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes dient der Stabilisierung von großen, mittelständischen und systemrelevanten Unternehmen der Realwirtschaft, die in Folge der Corona-Pandemie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind und für die andere Hilfsmaßnahmen nicht greifen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gibt interessierten Unternehmen Auskunft bei allen Fragen rund um den Wirtschaftsstabilisierungsfonds und ist zuständig für die Prüfung der Anträge.

Sonderregelungen bei LfA und KfW

Die LfA Förderbank Bayern hat im Auftrag der Staatsregierung zielgerichtete und deutliche Produktverbesserungen sowie Verfahrensvereinfachungen bei Krediten und Risikoentlastungen eingeführt, die über die Hausbanken ausgereicht werden. Genauere Infos zu den einzelnen Programmen (wie Corona-Schutzschirmkredit, Universalkredit, Akutkredit, LfA-Schnellkredit) erhalten Sie auf der Homepage der LfA Förderbank Bayern, bei der Hotline der LfA unter Tel.: 089 / 2124-1000 und bei Ihrer Hausbank.

Auch die bestehenden Kreditinstrumente bei der KfW werden mit entsprechenden Mitteln aufgestockt. Alle KfW-Corona-Hilfen wie beispielsweise den KfW-Schnellkredit finden Sie unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/.

Als Einstieg dient der KfW-Förderassistent, mit dem Sie den passenden KfW-Kredit finden, den Kreditantrag und das Bankgespräch vorbereiten können. Die Beantragung ist bei allen Banken oder Sparkassen möglich.

Weitere Informationen zu Krediten und Beteiligungen gibt es auf den Seiten der IHK Oberfranken Bayreuth.

Hilfen für Gründer

Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets, sofern die jeweiligen Programmbedingungen erfüllt werden. Start-ups und junge Technologieunternehmen haben aber häufig noch keine Hausbankverbindung und können daher nicht auf die Corona-Kredit-Programme der KfW zugreifen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Förderbank KfW und ihre Tochter KfW Capital ein Maßnahmenpaket für Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Deutschland erarbeitet.

Informationen dazu unter:
Informationen für kleine Unternehmen, Start-ups, Soloselbständige (BMWi)
PM Maßnahmenpaket für Start-ups und Mittelstand (BMWi)
Corona Matching Fazilität – Säule 1 (KfW)

Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen-Säule 2 (KfW)
Startup Shield Bayern (BayBG)

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Informationsseiten/Hotlines von Regierung, Ministerien und Wirtschaftsverbänden sowie branchenspezifische Informationen


Noch umfassendere Informationen, Verordnungstexte, Pressemitteilungen und Videos können auf den Seiten der Bundes- und Landesministerien sowie der Bundesregierung abgerufen werden. Sehr aktuell und auf die verschiedenen Branchen zugeschnitten sind in der Regel die Informationen bei den Wirtschaftsverbänden.

Industrie- und Handelskammer

Die IHK für Oberfranken Bayreuth bietet eine umfassende und nach Fachthemen strukturierte Informationsseite unter folgendem Link. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Anmeldung für den Newsletter mit allen Updates.

Die wichtigsten Ansprechpartner bei Fragen finden Sie in einer PDF-Liste der IHK für Oberfranken Bayreuth.

Für die bayerischen Unternehmer wurde eine Hotline zur Überbrückungshilfe bei der IHK München Oberbayern eingerichtet: Tel. 089 5116-1111

Regierung von Oberfranken - Corona Soforthilfen (Lockdown Frühjahr 2020)

Anträge für die Corona-Soforthilfeprogramme des Bundes und des Freistaates Bayern für Unternehmen und Angehörige Freier Berufe im ersten Lockdown wurden von den Regierungen der Bezirke bearbeitet. Seit dem 31.05.2020 können keine Soforthilfeanträge mehr gestellt werden.

Rückwirkende Informationen finden Sie aber noch auf der Seite Soforthilfe Corona.

Aktuelle Information rund um Corona und Fördermöglichkeiten fasst folgende Übersicht zusammen.

Übersichtsseiten der Bayerischen Staatsregierung und Staatsministerien


Ferner bietet BayernInnovativ, die Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH einen regelmäßig aktualisierter Leitfaden zu den Programmen von Bund und Land Bayern sowie montags bis donnerstags von 10-12 Uhr und 14-16 Uhr eine  Live-Chat Möglichkeit: https://www.bayern-innovativ.de/seite/corona-krise-leitfaden-unterstuetzungsangebote

Übersichtsseiten der Bundesministerien und der Bundesregierung


Desweiteren wurden zwei Hotlines eingerichtet:

  • für den Direktantrag von Soloselbständigen, in eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten), die bislang keinen Antrag gestellt haben: 030-1200 21034
  • für prüfende Dritte (Steuerberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung, Rechtsanwälte): 030-5268 5087

Branchenspezifischen Informationen - Gastronomie / Hotellerie

Branchenspezifischen Informationen - Einzelhandel

Aktuelle Meldungen und Informationen bieten der Handelsverband Deutschland e.V. sowie der Handelsverband Bayern e.V.
https://einzelhandel.de/index.php 
https://www.hv-bayern.de/aktuelles 

Tipps insbesondere zur Digitalisierung und Online-Handel: https://kompetenzzentrumhandel.de/ 

Webinare, Tipps u.a. von ibi research gefördert durch Bayerisches Wirtschaftsministerium unter: https://bayern-hilft-haendlern.de/ 

Eine Mustervorlage für ein neues Schutz- und Hygienekonzept vom HBE aufgrund der Änderungen zu Click & Collect  und weitere Infos finden Sie hier: https://www.hv-bayern.de/aktuelles/meldungen/2021-01-10-Click-amp-Collect-Neue-Infos.php 

Branchenspezifischen Informationen - Kultur- und Kreativwirtschaft

Branchenspezifischen Informationen - Freie Berufe / Selbständigkeit

Neben dem Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V. geben das Institut für Freie Berufe (IFB) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg e.V. und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Bayern umfassende Überblicke und Hielfestellungen für Freiberfler*innen und Selbständige:
https://www.bds-bayern.de/information-zum-coronavirus-covid-19
https://www.bds-bayern.de/corona/#1585081834791-4d9cb889-c0ea
http://ifb.uni-erlangen.de/ueber-uns/news/
https://www.gew-bayern.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/infor/

Branchenspezifischen Informationen - Immobilienwirtschaft

Zusammenfassende Informationen gibt der Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. – ZIA, die auch zusammen mit dem Handelsverband Deutschland e.V. den Verhaltenskodex des Handels und der Immobilienwirtschaft herausgegeben haben:
http://www.zia-deutschland.de/presse-aktuelles/corona-informationen 
https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Pressemitteilungen/Downloads/200603_Verhaltenskodex_ZIA-HDE.pdf 

Aktuelle Informationen auch im Liveticker der Immobilienzeitung:
https://www.immobilien-zeitung.de/newsticker-corona-fuer-die-immobilienwirtschaft 

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Weitere Unterstützungen und Informationen für Arbeitgeber


Neben den „außerordentliche Wirtschaftshilfen“ wurden für spezielle Problemlagen und Fragestellungen weitere finanzielle oder beratende Hilfestellungen erarbeitet.

Steuerliche Informationen / Steuerstundungen

Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, gibt es vielfältige steuerliche Hilfen.

Informationen und Formulare zur steuerlichen Entlastung für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie finden Sie direkt beim Finanzamt Bayreuth bzw. auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums

Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2021 finden Sie im Monatsbericht des BMF.

Senkung der Umsatzsteuer
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 3. Februar 2021 angekündigt, dass die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie über den 30. Juni hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% gesenkt werden soll.

Verlängerte Frist zur Abgabe von Steuererklärungen
Die Abgabefrist solle für durch Steuerberatungen erstellte Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2019 bis zum 31. August 2021 verlängert werden. Eine Verabschiedung der gesetzlichen Grundlage ist im März 2021 geplant.

Stundung von Steuern
Zur Stundung und Herabsetzung von Vorauszahlungen von Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer sowie zum Verzicht auf Vollstreckung rückständiger Steuerschulden gibt Ihr zuständiges Finanzamt Auskunft.
Einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung kann im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens bis 31. März 2021 gestellt werden. Die Stundungen laufen dann längstens bis 30. Juni 2021. Darüberhinausgehende Anschlussstundungen sollen im vereinfachten Verfahren nur im Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung gewährt werden. Stundungszinsen werden in diesen Fällen grundsätzlich nicht erhoben.

Einzelheiten können u.a. nachgelesen werden unter:
Steuerliche Hilfen (BMF)
FAQ Steuern und Corona (BMF)
Aktuelles vom Bayerischen Landesamt für Steuern

Vertiefende Hinweise, sowie eine Übersicht der aktuellen Steuererleichterungen in Bayern finden Sie auch auf den Seiten der IHK Oberfranken Bayreuth:
https://www.bayreuth.ihk.de/hauptnavigation/service/corona/hilfen-fuer-die-unternehmen/steuererleichterungen-waehrend-der-corona-pandemie-4762174

Kurzarbeit

Unternehmen können seit Beginn der Coronakrise Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Mit dem Kurzarbeitergeld können betroffene Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigen. Denn sie können Lohnkosten und Sozialabgaben von der Bundesagentur für Arbeit bezahlen lassen. Dies schließt auch Leiharbeitnehmer ein. Das Kurzarbeitergeld hilft also, Kündigungen zu vermeiden.

Darum beschloss das Bundeskabinett im Mai eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes, die sich nach der Dauer der Kurzarbeit richtet. Im September 2020 verabschiedete das Kabinett eine Verlängerung dieser Sonderregeln bis Ende 2021 und eine Erweiterung der Bezugszeit auf 24 Monate.
Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld 
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-Beschaeftigung-fuer-alle.html 

Ausbildungshilfen

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ kommt für kleine und mittlere Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte) infrage, die in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen oder in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, ausbilden.

Folgende Förderungen können beantragt werden:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus (2.000 € je Ausbildungsvertrag) oder Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträgen (3.000 € je Ausbildungsvertrag). Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit für Auszubildende (75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung). Der Antrag ist rückwirkend für jeden Monat stellen. Der Dezember 2020 ist der letzte Monat, für den eine Förderung möglich ist.
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die infolge der Corona-Krise insolvent sind (3.000 €). Eine Förderung mit der Übernahmeprämie erfolgt frühestens ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie. Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

  • Weitere Informationen auf den Seiten der IHK Oberfranken Bayreuth oder direkt bei der Bundesarbeitsagentur.

Arbeitsschutz und oberfränkische Produkte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Es gelten die derzeitigen Arbeitsschutzregelungen fort:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Schutz, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.

Befristet gilt zusätzlich bis zum 15. März 2021:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Konkretisierungen können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. Wird eine andere Lösung gewählt, muss damit mindestens die gleiche Sicherheit und der gleiche Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreicht werden.

Nachzulesen unter:
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel (PDF; Stand: 10.08.2020)
Übersicht: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (BAMS)

Die nötigen Produkte zur Sicherstellung der Arbeitsschutzmaßnahmen können zum Teil in der Region bezogen werden. Eine Übersicht von Herstellern aus Oberfranken (und darüber hinaus), die Atemschutzmasken, Mund-Nasen-Masken, Desinfektionsmittel, Face-Shields, Hygieneschutzwände und andere Komponenten herstellen gibt es bei der IHK Oberfranken Bayreuth unter: https://www.bayreuth.ihk.de/hauptnavigation/service/coronavirus/hersteller-von-produkten-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie-4778636

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Informationen zur Unterstützung der Unternehmen in Stadt und Landkreis Bayreuth

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