Wettbewerbe und Förderprogramme für Unternehmen und Gründer

Auf dieser Seite finden Sie einen Übersicht über die aktuellen Informationen und Anmeldefristen zu Wettbewerben und Förderprogrammen. Die Angebote – von Bund, Land oder auch von Stiftungen und Initiativen – sind vielfältig. Sie wenden sich an Gründer, den Mittelstand oder an exportorientierte Unternehmen und zeichnen Innovationen, digitalen Fortschritt, Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit aus.

Aktuelle Wettbewerbe

Zukunftspreis 2020 verschoben auf 2021

Bild:Handwerkskammer für OberfrankenDer Zukunftspreis geht 2020 in seine zweite Runde. Ab sofort und nun verlängert bis 31. März 2021 können sich Betriebe selbst bewerben oder aber von Handwerksorganisationen, Kommunen oder anderen Institutionen nominiert werden. 2020 ist ein außergewöhnliches Jahr – nicht nur für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Aus den Ereignissen der letzten Monate haben sich große Einschnitte im öffentlichen und im privaten Leben, in der Wirtschaft und der Kultur ergeben. Doch genau in dieser Situation bietet die Innovationskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft eine Chance, die Hebel an den richtigen Stellen anzusetzen.

Aus diesem Grund ist es gerade jetzt von besonderer Bedeutung, innovative Gründer zu unterstützen. Die Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland bietet jährlich 32 von einer interdisziplinären Jury ausgewählten Unternehmen ein auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenes Mentoring-Programm und den Zugang zu einem der größten Netzwerke aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und angrenzenden Branchen.

In den Kategorien Technik, Umweltschutz/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Fachkräftesicherung/Nachwuchsgewinnung/Unternehmensnachfolge, Marketing/Geschäftsmodelle/Kooperationen/Social media und Gestaltung/Design prämiert die HWK damit herausragende Leistungen von Handwerksunternehmen, die damit deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen.

Dank Unterstützung der oberfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist der Zukunftspreis erstmals mit einem Preisgeld von 1.500 Euro pro Wettbewerbskategorie dotiert.
Aktuelle Informationen und die Ausschreibung für finden Sie hier.

Quelle Text und Bild:Handwerkskammer für Oberfranken

FITNESSPROGRAMM STARKE ZENTREN

Durch die Corona-Pandemie und die monatelangen Lockdown-Maßnahmen stehen Zentrale Orte mit ihren Innenstädten und Ortszentren vor enormen Herausforderungen. In vielen bayerischen Städten stehen bereits etliche Ladenlokale leer. Hier besteht Handlungsbedarf: Zentrale Lagen zukunftsfähig und krisensicher weiterzuentwickeln, damit sie auch künftig ihrem überörtlichen Versorgungsauftrag Rechnung tragen können. 

Zur Unterstützung der Innenstädte hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie daher das Fitnessprogramm „Starke Zentren“ konzipiert und verfolgt damit einen multifunktionalen Ansatz. Neben den Veränderungen der Einzelhandelsstruktur sind innenstadtrelevante Themen wie Mobilität, Wohnen, digitales und mobiles Arbeiten, Freizeit und Kultur sowie Aufenthaltsqualität von höchster Relevanz. Es gilt, Innenstädte und Ortskerne als regionale Begegnungs- und Versorgungsräume stärker in den Blick zu nehmen.

Im Rahmen des Programms finanziert das Bayerische Wirtschaftsministerium in fünf ausgewählten Modellkommunen (Mittel- oder Oberzentren) die Erstellung kommunaler Maßnahmenstrategien einschließlich der Erarbeitung von Modellprojekten mit externen Gutachterbüros. Ein Projektbeirat aus Fachexpertinnen und Fachexperten „Starke Zentren in Bayern“ berät die Modellkommunen während des gesamten Projektverlaufs. Durch regelmäßige Austauschformate der Modellkommunen soll ein Netzwerk „Starke Zentren“ initiiert werden. 

Ab sofort kann sich Ihre Kommune als Modellstadt bewerben. Senden Sie Ihre Bewerbung bis zum

Freitag, den 30. April 2021

per E-Mail an starkezentren@stmwi.bayern.de

Ziel ist es, übertragbare Lösungen für die Kommunen in ganz Bayern zu erarbeiten. Die Auswahl der fünf Modellkommunen trifft die Abteilung Landesentwicklung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Ein wesentliches Kriterium zur Bewertung ist, dass Modellkommunen die unterschiedlichen Herausforderungen und Problemlagen der bayerischen Mittel- und Oberzentren stellvertretend abbilden und überzeugende Strategien zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen erwarten lassen.

Neben Konzepten und Projekten entsteht das Handbuch „Starke Zentren in Bayern“. Veröffentlicht werden Projekte, Erfahrungsberichte und Planungswerkzeuge der teilnehmenden Kommunen.

Text und Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (Landesentwicklung Bayern)

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Laufende Förderprogramme

Modellvorhaben "Heimat 2.0"

Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken möchte oberfränkische Kommunen, Unternehmen und andere lokale Initiativen bei ihren Anstrengungen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Oberfrankens unterstützen und Potenziale bündeln.

Hiermit weisen wir auf den Förderaufruf für das Modellvorhaben „Heimat 2.0“ hin.

Die Initiative „Heimat 2.0“ geht wegen großer Resonanz in eine neue Runde: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern auch in diesem Jahr digitale Lösungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlich geprägten strukturschwachen Räumen – etwa in den Themenfeldern Gesundheit, Pflege, Nahversorgung, Kultur und Mobilität.

Kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure sind eingeladen, ihre Bewerbung ab sofort bis zum 15. April 2021 beim BBSR einzureichen. Für voraussichtlich sechs Modellvorhaben stehen jeweils zwischen 200.000 und 600.000 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen und Ansprechpartner zur BULE-Fördermaßnahme „Heimat 2.0“ finden Sie unter: https://www.demographie-oberfranken.de/de/foerderung/programme/Foerderaufruf-Heimat-2.0.php 

Textquelle: Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken

BMWI-INNOVATIONSGUTSCHEINE (GO-INNO)

© yanlev- fotolia

Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen werden in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks externe Beratungsleistungen gefördert. Ziel des Programms ist die Steigerung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit der beratenden Unternehmen. Mithilfe der Beratung sollen die Unternehmen die internen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Innovationsvorhaben schaffen können.

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2024 befristet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle Text: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Quelle Bild: © yanlev- fotolia - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bayern vernetzt – kostenfreie Webseitenerstellung für Bayern

Der Förderverein für regionale Entwicklung e. V. setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden. Neue Teilnehmer am Förderprogramm „Bayern vernetzt“ ermöglichen den Azubis an abwechslungsreichen Webseitenprojekten tätig zu werden und mit den Projektpartnern gemeinsam einen neuen, modernen Internetauftritt zu entwickeln, der anschließend eigenständig – ohne Programmiererkenntnisse – gepflegt werden kann. Die Erstellung der Webseiten ist für die Projektpartner dabei kostenfrei. Lediglich die Kosten für die Webadresse und den Speicherplatz sind selbst zu tragen.

Schon bei der Erstellung der Webseite werden die geltenden Datenschutzrichtlinien berücksichtigt und umgesetzt, beispielsweise mithilfe einer Beispiel-Datenschutzerklärung, die auf Wunsch verwendet werden kann. Das Redaktionssystem, mit dem die Projektpartner ihre Seite selbstständig aktualisieren können, bietet darüber hinaus alle Voraussetzungen für einen barrierefreien Internetauftritt. Beim Design wird sich maßgeblich an den Vorstellungen und Wünschen der Projektpartner orientiert. Der kostenfreie telefonische Support des Fördervereins, an den sich die Projektpartner auch nach Abschluss des Projektes bei Fragen und Problemen wenden können, ist bis mindestens 2030 gesichert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Quelle Bild und Text: Förderverein für regionale Entwicklung e.V.

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Das neue Förderprogramm läuft bis Ende 2023. Die Förderquote beträgt, abhängig von der Beschäftigtenzahl, 40 bis 50 Prozent. Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) können die Förderung beantragen.
Für Investitionen in die IT-Sicherheit und für Antragsteller aus strukturschwachen Räumen erhöht sich die Zuschussquote. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit 3 bis 499 Mitarbeitern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle Bild und Text: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Mikromezzaninfonds - Förderung für kleine und junge Unternehmen

Mangels Eigenkapital und finanzieller Sicherheiten haben Gründerinnen und Gründer oft keinen Zugang zu Bankkrediten. Der Mikromezzaninfonds des Bundeswirtschaftsministeriums steuert hier gezielt gegen und bietet Eigenkapital bis zu 50.000 Euro für die Realisierung von Geschäftsideen.
 

Bestimmte, besonders förderwürdige Zielgruppen können künftig sogar bis zu 150.000 Euro erhalten. Dazu gehören z.B.
Unternehmen, die ausbilden, die von Frauen oder von Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden
sowie gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen.

Weitere Informationen rund um den Mikromezzaninfonds finden Sie hier.

Quelle Text: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Referat Soziale Medien, Öffentlichkeitsarbeit

Blühender Betrieb – Pilotprojekt Erstberatung für Insektenschutz

Das Umweltministerium bietet im Rahmen der Initiative „Blühender Betrieb“ ab sofort eine fachlich fundierte Beratung für Betriebe an, die ihre Freiflächen naturnah und insektenfreundlich gestalten möchten. „Arten- und Insektenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“ wie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte. Das Ziel ist eine Trendwende beim Artenschutz in Bayern. Beim Insektenschutz sind alle gefordert – so besitzen viele Betriebe große Freiflächen, die sich hervorragend für eine insektenfreundliche Gestaltung anbieten. Mit dem neuen Beratungsangebot sollen neue Lebensräume geschaffen werden.

Ziel der Beratung ist es, bayerischen Betrieben Empfehlungen zu Pflanzenauswahl, Bodenvorbereitung und Pflege für insektenfreundliche Areale zu geben. Im Rahmen des neuen Pilotprojekts werden zunächst 70 Betriebe kostenlos beraten – zehn pro Regierungsbezirk. Insgesamt stellt das Umweltministerium für das Beratungsangebot in der Pilotphase 25.000 Euro bereit. Die Beratung wird von Mitgliedern der Regionalgruppe Bayern des Vereins Naturgarten e. V. durchgeführt.

Das Projekt wird im Zusammenhang mit der Initiative „Blühender Betrieb“ angeboten. Seit Oktober 2018 können sich dabei interessierte Betriebe, die ihre Außenflächen arten- und strukturreich gestalten wollen und bestimmte Kriterien zur Förderung der Insektenfauna erfüllen, um eine staatliche Auszeichnung als „Blühender Betrieb“ bewerben. Informationen rund um die Teilnahme am „Blühenden Betrieb“ und die individuelle Erstberatung finden Sie hier.

Quelle Bild und Text: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, München

Green Start-up Sonderprogramm

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert Unternehmensgründungen und Start-ups, die auf innovative Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung verbinden.

Die Rahmenbedingungen zur Förderung legen fest, dass Start-Ups maximal seit 5 Jahren bestehen dürfen. Außerdem ist eine Förderung von 125.000 Euro pro Projekt möglich.

Weitere Informationen zum Start-up Sonderprogramm finden Sie hier.

Quelle Bild und Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück

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